Immer mehr Betriebe krempeln die Ärmel hoch und führen betrieblichen Umweltschutz ein. Für die Einführung und Umsetzung im Betrieb stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung.

 

 

Freiwillige Umweltmanagementsysteme auf gesetzlicher Basis

EMAS "eco-management and audit scheme"

EMAS ist das europäische Umweltmanagementsystem auf gesetzlicher Basis. Organisationen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Sektors können sich freiwillig beteiligen. Seit der EMAS-III-Verordnung kann es auch außerhalb Europas angewendet werden. (Global EMAS). Die Abkürzung EMAS steht für "eco-management and audit scheme". > Alle Informationen zum Eco-Management and Audit Scheme"

 

 

 

ISO 14001

ISO 14001 ist ein weltweit gültiger Standard fürr Umweltmanagementsysteme. Unterschiede zum EMAS liegen zum Beispiel darin, dass die ISO 14001 keine Umwelterklärung verlangt und, dass die zertifizierten ISO-Standorte in kein öffentlich zugängliches Register eingetragen werden. ISO 14001/EMAS ist eine Kombination aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen.

 

 

Österreichisches Umweltzeichen für Dienstleistung

 

Österreichisches Umweltzeichen für Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe

Das Österreichische Umweltzeichen ist Garant für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen  Es wird an Beherberungs- und Gastronomiebetriebe für ihr Engagment in den Bereichen „Umweltfreundliches Management“ und „Soziale Verantwortung“ vergeben.  Verliehen wird das Umweltzeichen vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW). Die Richtlinien werden vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Zusammenarbeit mit Vertretern und Vertreterinnen der Tourismusbranche, der neun Bundesländer, der Wirtschaftskammer sowie Umweltexperten und -expertinnen erarbeitet. Auch außerschulische Bildungseinrichtungen können das Umweltzeichen erlangen. Die Richtlinie dazu gliedert sich in die zwei Bereiche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltmanagement.
www.umweltzeichen.at

 

Beispiele für freiwillige Umweltprogramme

 

ÖKOPROFIT "ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-Technik"

ÖKOPROFIT ist ein Beratungs- und Qualifizierungsprogramm.  Unternehmen die sich am Ökoprofit-Programm beteiligen fokussieren vor allem ihre Energie- und Produktionskosten, sensibilisieren ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch in der Hoffnung, Ideen für Verbesserungen zu bekommen. Über Netzwerke,  können sie ihr Fachwissen mit anderen Unternehmen austauschen. Die Teilnahme an diesem Programm ist für Betriebe jeder Branche und Größe möglich.
www.oekoprofit.com

 

Betriebe im Klimabündnis

Betriebe die sich dem Klimabündnis anschließen, durchlaufen ein maßgeschneidertes Programm mit dem Ziel, weniger Energie zu verbrauchen und so das Klima zu schützen.  Der Betrieb verpflichtet sich, die erarbeiteten Maßnahmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums umzusetzen. Bewertet werden Verbesserungen im Bereich Energie und Verkehr aber auch solche, die den Einkauf, das Produktdesign, das Umweltmanagement oder die Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betreffen. Ein wesentlicher Punkt ist die Partnerschaft mit den indigenen Bündnispartnern im Amazonasgebiet. www.klimabuendnis.at

 

 

Beispiele für Umweltförderprogramme

 

ÖkoBusiness Wien

Das Umwelt-Service-Programm der Stadt Wien unterstützt Unternehmen dabei umweltrelevante Maßnahmen umzusetzen und Betriebskosten zu senken.
Dieses Förderprogramm geht zurück auf den ÖkoBusinessplan der bereits 1998 von der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) ins Leben gerufen wurde.  Über 1000 OekoBusiness Wien Betriebe gehen bereits mit gutem Beispiel voran und setzen mit ihren Umweltmaßnahmen wichtige Impulse für Wien.OekoBusiness Wien bietet für jede Betriebsgröße und Branche das passende Beratungsangebot. http://unternehmen.oekobusiness.wien.at/

 

 

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