Kopier- und Druckpapier

SETZEN SIE EINEN UMWELT-STANDARD BEI PAPIER

 

VORSCHLAG:

UmweltTipp! für den Papiereinkauf

OK

SEHR GUTE WAHL

 

Als gerätetauglich empfohlen


KOPIERPAPIER aus 100 % Recycling-Papier mit einem Staatlichen Umweltzeichen.
Dieses eignet sich ohne Einschränkung für den Büroalltag. Das belegen die Erfahrungen von Unternehmen, sowie Zertifikate von unabhängigen Institutionen, die Recyclingpapier auf die Praxistauglichkeit hin untersucht haben. Geprüft wurde, ob der Einsatzt die Wartungsintervalle, Servicekosten sowie die Lebensdauer der eingesetzten Kopiergeräte verändert.

 

Dazu hat die Initiative Pro Recyclingpapier  bei den größten Bürogeräteherstellern  eine Umfrage durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sie die Verwendung von Recyclingpapier bei der überwiegenden Anzahl von Druck- und Kopiergeräten empfehlen. Praxisbeispiel von Geräteherstellern finden Sie auf www.papiernetz.de.

 

Zahlreiche CEOs und Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerinnen haben bereits ihr persönliches Commitment für die Verwendung von Recyclingpapier in ihren Unternehmen formuliert und auf www.papiernetz.de öffentlich gemacht.

 

"Es gibt  keinen Grund, Recyclingpapier nicht zu benutzen – aber wichtige, es doch zu tun."

 

 

GUTE WAHL

ALS DRUCKPAPIER solches mit offiziellem Umweltzeichen der Europäischen Union und/oder das Nordic Ecolabel - Die Nutzung von Recyclingmaterial wird nicht explizit verlangt. Es sind vorwiegend Papiere aus Frischfasern, also frischem Zellstoff, damit ausgezeichnet.

Beide Umweltzeichen stellen ebenfalls Anforderungen an den gesamten Herstellungsprozess des Papiers. Um Wasser und Luft zu schonen, wird der Chemikalieneinsatz beschränkt. Das verwendete Material wie Holz muss außerdem zu mindestens 50% beispielsweise FSC und PEFC zertifiziert sein.

 

 

 

 

MIT EINSCHRÄNKUNG KAUFEN

  

 

BÜROPAPIER mit Holz-Gütesiegel wie PEFC oder FSC alleine sind für einen effektiven umweltbewussten Papiereinkauf zu wenig. Beide Holz-Gütesiegel decken einen sehr wichtigen Aspekt ab. Es handelt sich dabei um ein zertifiziertes Holz aus „umweltgerecht, sozial verträglich und wirtschaftlich nachhaltig“ Plantagen bzw. Wäldern. Das ist eine wichtige Kennzeichnung für Holzprodukte wie Bleistift, Holzlineal, Büromöbel. Beim Papier wären diese Zeichen alleine zu wenig, denn dann würde nur die Waldbewirtschaftung geprüft sein, nicht jedoch die gesamte Papierchemie und die Umweltbelastung die bei der  Produktion von Zellstoff und Papier entsteht. Zellstoff und Papier werden weltweit produziert und gehandelt. Nicht alle  Produktionsstätten, deren Produkte auch in Österreich vertrieben werden, haben einen Umweltstandard, wie hierzulande.

 

 

 

NICHT KAUFEN

 

BÜROPAPIER ohne Prüfnachweise bzw. No Name-Papiere.
Diese Sorten tragen weder ein Holz-Gütesiegel noch ein Staatliches Umweltzeichen.
Solches  Papier  ist  meist  billig  und  garantiert  de  facto  nichts.  Als Käuferin und Käufer  werden   Sie über  die  Herkunft  des  Holzes  völlig  im  Unklaren  gelassen,  ebenso  wie  über  die  Umweltbelastungen  bei  der  Produktion von der Zellstofffaser bis zum Papier. Das Kürzel „ECF“  auf der Packung bedeutet „Elementarchlor frei“ gebleicht. Selbst das ist kein Bonus, da diese Bleiche einfach mit etwa 90% Anteil die weltweit häufigste ist. Bei dieser Bleiche  wird das Elementarchlor durch das weniger belastende Chlordioxid ersetzt. Der Hinweis sagt demnach auch nichts über soziale oder ökologische Kriterien aus.

 

 

 

 

Auf richtiges Handling achten:
Die Funktionstuchtigkeit von Papieren, auch wenn es noch so viele Gütesiegel trägt, bleibt nur dann erhalten, wenn es sachgerecht behandelt und gelagert wird. Geschieht dies nicht, kann es auch beim besten Papier zu Verarbeitungsproblemen kommen.
Tipps zum richtigen Handling von Papier gibt es hier zum Herunterladen www.papiernetz.de.

Hallo